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nico1964
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 23:47 |
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Registriert: Mittwoch 6. April 2011, 20:27 Beiträge: 769 Wohnort: Berlin
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Sexuelle Ausrichtung: Hetero+TS
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Der entscheidende Punkt bei dem genannten Zeitungsartikel scheint mir zu sein, dass Mona früher ihr Geld sich selber verdient hat und jetzt von Ingo abhängig ist. Sie hat ihre Freiheit (einen eigenen Job zu haben und selber über ihr eigenes Geld zu entscheiden) eingetauscht. Wogegen?
Meiner Ansicht nach ist der Ausstieg auch bei einer Vollzeithure möglich, sofern sie eine Aufgabe hat oder sieht, mit der sie sich identifizieren kann. Hat Mona die? Ich habe den Artikel nicht komplett gelesen und kenne auch den Dokumentarfilm nicht, ich frage hier aus Neugier und Interesse. Und weil ich keinen Menschen oberhalb einer gewissen Intelligenzstufe kenne, der ohne eine Aufgabe glücklich sein kann. Das ist zum Beispiel ein ganz wichtiger Punkt für mich: sollte ich in diesem Leben noch eine Partnerin finden, die es mit mir für den Rest meines Lebens aushalten will, dann bestehe ich darauf, dass sie arbeitet und dass ich arbeite. Ich will nicht von ihrem Geld leben, und ich will auch nicht, dass sie permanent nur von meinem Geld lebt (selbst wenn ich es hätte). Diese Eigenständigkeit, sein eigenes Geld zu verdienen und zu haben, ist wichtig für das eigene Leben und für die Beziehung. Die Ausnahmefälle, in denen der eine Partner vom andern lebt und beide damit glücklich sind, halte ich für mich persönlich nicht für anwendbar, und ich denke, das geht vielen Menschen so.
Schöne Grüße, Nico
_________________ Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. (Konrad Adenauer)
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Bärbel
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 01:03 |
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Registriert: Mittwoch 8. September 2010, 23:39 Beiträge: 779
Sexuelle Ausrichtung: Egal
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Ja Tassi, Nastassja hat geschrieben: Bequemes Geld:
Anerkennung:
Eigenständigkeit: das sind wesentliche Punkte einer glücklichen Existenz. Bequemes Geld zu verdienen ist gleichbedeutend, mit Zeit zu haben, unserem wertvollstem Gut. Aber bequem ist die Prostitution in keiner Weise, wenn man abhänging vom Job ist. Anerkennung, und wichtiger die Selbstachtung und das Erleben der eigenen Handlungskompetenz, sind etwas wunderschönes, aufbauendes und gehören zum glücklichen Leben dazu. Bekommt man diese als Hure? Ich habe keine Ahnung, aber es gibt viele andere Bereiche, da bekommt man diese Anerkennung in großem Maße. Eigenständigkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Der Schritt zur Einsamkeit ist schnell gegangen. Unabhängigkeit ist in unserer Zeit positiv belegt, aber ohne Abhängigkeiten funktioniert keine Beziehung, keine Freundschaft, keine Liebe. Ohne Abhängigkeiten wird alles unverbindlich und spontan, es bleibt leicht und erlaubt keine tiefe emotionalen Bindung. Prostitution führt zur Eigenständigkeit, aber meiner Meinung nach einhergehend mit den beschriebenen negativen Seiten. Ich wünsche allen einen großen Hammer zum Formen des eigenen Glücks
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Nastassja
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 10:39 |
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Registriert: Montag 15. September 2008, 17:25 Beiträge: 1555 Wohnort: Köln & hoffentl.bald Barcelona
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nico1964 hat geschrieben: Sie hat ihre Freiheit (einen eigenen Job zu haben und selber über ihr eigenes Geld zu entscheiden) eingetauscht. Wogegen? So wie ich es gelesen habe, gegen ein Hausfrauendasein, denn von einer regulären Arbeit las ich nichts. nico1964 hat geschrieben: Meiner Ansicht nach ist der Ausstieg auch bei einer Vollzeithure möglich, sofern sie eine Aufgabe hat oder sieht, mit der sie sich identifizieren kann. Stimmt, aber die wirklich erfolgreichen Huren und Escorts die ich kenne, identifizieren sich durchaus mit ihrem Job. Oder um es anders zu sagen, sie genießen ihn und wollen momentan auch nichts anderes machen, doch ist deren Klientel auch bestimmt nicht das typische Laufhaus-Publikum. Man kann also bei diesen Damen bestimmt nicht von der armen und ausgenutzten Hure sprechen ... Ich kann mir schon vorstellen, dass so manches Mädchen, und hier spreche ich nicht nur ausschließlich von Transsexuellen, schon mal über einen Ausstieg nachgedacht hat, aber irgendwie auch eine gewisse Bequemlichkeit dies schnell wieder einschränkte. nico1964 hat geschrieben: Und weil ich keinen Menschen oberhalb einer gewissen Intelligenzstufe kenne, der ohne eine Aufgabe glücklich sein kann. Das ist zum Beispiel ein ganz wichtiger Punkt für mich...... Diese Eigenständigkeit, sein eigenes Geld zu verdienen und zu haben, ist wichtig für das eigene Leben und für die Beziehung. Die Ausnahmefälle, in denen der eine Partner vom andern lebt und beide damit glücklich sind, halte ich für mich persönlich nicht für anwendbar, und ich denke, das geht vielen Menschen so. Sehr passend ausgedrückt Nico! Ich für mich könnte auch nie vom Geld meines Partners leben und ehrlich gesagt fällt es mir sogar schwer, für die geleistete Arbeit einen gewissen Betrag anzunehmen. Ein jeder Mensch lernt im Verlauf seines Lebens so einige Menschen kennen, doch gerade Frauen, welche nur auf der Tasche ihres Mannes lagen oder besser deren Leben nur aus Freundinnen-Klatsch, Beauty, Wellness und Shopping bestand, konnte ich noch nie so richtig verstehen. Entweder sind diese Frauen deiner Ausführung nach zu dumm, ein Leben auf eigene Beinen zu führen oder sie sind so clever, dass sie bewusst einen Menschen auszunutzen und dann wenn nichts mehr da ist, zum nächsten Mann wechseln. Ich denke allerdings, dass gerade Erstes in der Mehrheit verbreitet sein dürfte.
_________________ www.transgirls.de ... oft kopiert, doch nie erreicht!
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Roober
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 15:00 |
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Registriert: Mittwoch 25. Januar 2012, 01:42 Beiträge: 22
Sexuelle Ausrichtung: Hetero+TS
Geschlecht: Mann
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001Girl hat geschrieben: Ich werd eh nicht alt, deswegen brauch ich mir auch keine Sorgen um meine Altersvorsorge machen! Leider fürchte ich, daß der erste Teil Deiner Aussage, die Vermutung nahelegt, daß Du mindestens depressiv bist, unternimm doch bitte etwas dagegen, denn mit einer anderen Grundeinstellung, kann jeder Tag den man lebt ein Geschenk sein. lg Roober
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ABChecker
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 21:40 |
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| **Spezialist der obersten Güte** |
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Registriert: Freitag 21. Dezember 2007, 23:21 Beiträge: 1331 Wohnort: Rheinland
Beruf: - - - -
Sprachen: DE, EN (not fluent)
Sexuelle Ausrichtung: Bisexuell
Geschlecht: Mann
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Ein Hausfrauendasein mag dann selbstgewählt, schön und ausfüllend sein, wenn man einen Stall voll Kinder hat. Aber sobald die Racker aus dem Haus sind, kommen schnell gewisse Probleme in der Partnerschaft wieder zu Vorschein, wenn sie bisher ausgeblendet wurden.
Hinzu kommt heutzutage auch die höhere Dichte an gemeinsamer Zeit. Je weniger Zeit man für sich selbst nimmt, desto größer ist das Stresspotential in der Beziehung langfristig gesehen. Also ein Job der Zeit beansprucht, unterschiedliche Hobbies und auch Freunde - das muss sein. Eine Klette, die einem die ganze Zeit anhängt, egal ob Mann oder Frau, tut sich selbst keinen Gefallen.
_________________ "Ich kann nicht mal ne Packung Zigaretten holen ohne mindestens 9 Kerle zu treffen, die du gefickt hast." ____________________________ "Gebe, so wird Dir gegeben werden. Nimm, so wird Dir genommen werden." (Aequitas) "Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen." (Veritas)
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Graf Porno
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:03 |
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Registriert: Sonntag 15. Januar 2012, 02:52 Beiträge: 31 Wohnort: irgendwo im Hunsrück
Sprachen: Deutsch, Englisch
Sexuelle Ausrichtung: Hetero+TS
Geschlecht: Mann
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Erstmal zu Dir, 001Girl: 001Girl hat geschrieben: Anschaffen ist das BESTE was eine Frau heutzutage noch machen kann! Besser als die moderne Sklavenarbeit bei Aldi, Liedl und Co...... Uiuiui, da sollte man aber dringend differenzieren. 001Girl hat geschrieben: Ich werd eh nicht alt, deswegen brauch ich mir auch keine Sorgen um meine Altersvorsorge machen! Warum wirst Du eh nicht alt? Bei Dir werde ich das Gefühl nicht los, dass Dir Dein Leben nicht (mehr) viel wert ist. Warum ist das so? 001Girl hat geschrieben: Ich mein wie dumm muss jemand sein um für beschissene 30€ beim Aldi zu schuften. Das ist doch das Letzte, sowas von assi so ein Leben 30€ sind doch Geld, je nachdem. Natürlich kann man das nicht mit "150 für eine Stunde GF6" vergleichen. Aber bei so ziemlich jedem "normalen" Beruf hinkt ein Vergleich zur Prostitution. 001Girl hat geschrieben: und das machste dann jeden Tag 10 Stunden lang, 40 Jahre oder länger tagtäglich!!!! Und dann wenn de alt und hässlich bist kriegst nicht mal ne Rente von dem Scheiss Staat!!! Nen Arschtritt kriegst du! Mehr nicht! Da muss ich nur meine Mutter anschauen, die hat ihr ganzes Leben lang geschuftet! Und jetzt hat sie nichts!!! Ich wusste schon immer dass ich nie so nen beschissenen Normalo-Deppen-Job machen könnte! Das wusste ich schon mit 15 Nun ja, es gibt unzählige Frauen, die gerne einem "Normalo-Deppen-Job" nachgehen und sich das, womit Du Dein Geld verdienst, für sich niemals vorstellen könnten. Verstehe ich Dich richtig, Du wusstest bereits im Alter von 15 Jahren, dass Du Dein Geld mal mit Sex verdienen möchtest?
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Graf Porno
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:49 |
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Registriert: Sonntag 15. Januar 2012, 02:52 Beiträge: 31 Wohnort: irgendwo im Hunsrück
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Sexuelle Ausrichtung: Hetero+TS
Geschlecht: Mann
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Zu Mona und ihrer Geschichte:
Als Außenstehender kann man wohl kaum ermessen, was Prostitution für die involvierten Frauen bedeutet oder bedeuten kann. Dazu sind ja schon allein die unterschiedlichen Formen zu verschieden, vom schlimmsten Straßenstrich mit Discount-Anstrich bis zum Luxus-Callgirl, das um die Welt jettet.
Ich möchte kurz die Geschichte einer in meiner Geburtsstadt legendären Hure erzählen: Es war einmal "das Brigittche", eine proppere Blondine, Jahrgang 1942, die von Jugend an als Freudenmädchen tätig gewesen ist und sich ein beträchtliches Vermögen zusammengefickt hat. Irgendwann hatte sie es geschafft und konnte aus dem Milieu aussteigen. In einem kleinen Ort im Westerwald erwarb sie ein Restaurant, kein Luxusladen, aber auch keine billige Kneipe. Außerdem ein schickes Mercedes Coupe - Brigittchen wollte es sich endlich gutgehen lassen, ihren wohlverdienten und mit Sicherheit hart erarbeiteten Ruhestand genießen. Doch es kam ganz anders: Ein Mann aus ihrer Vergangenheit, sprich ihr alter Lude, tauchte plötzlich wieder auf. Es dauerte nicht allzu lange, und Brigittchens Restaurant, ihr Auto und ihre Ersparnisse waren weg. Der Kerl natürlich auch. Was folgte? Natürlich, sie begann wieder das zu tun, was sie am besten konnte: Ficken. Mittlerweile natürlich körperlich nicht mehr ganz taufrisch und sicher mit erheblich geringerem finanziellen Erfolg. Bis zu ihrem plötzlichen Tod im Herbst 2008 ist sie ihrem Beruf treu geblieben - sie hatte keine andere Wahl. Alles in allem hat diese Frau knapp 50 Jahre lang gegen Geld die Beine breit gemacht.
Zu ihrem Schicksal, das es in ähnlicher Form sicher x-fach gibt, passt wunderbar die dritte Strophe des alten Bap-Songs "Jojo". Ich selbst bin der kölschen Mundart mächtig, aber da das sicher nicht auf alle Besucher dieses Threads zutrifft, habe ich mal die hochdeutsche "Übersetzung" herausgesucht:
Antoinette, die bürgerlich "Erika" heißt und jede Nacht Ecke Maternus und Mainzerstraße steht. Bis zwei, drei - viele Freier kommen nicht mehr. Das verletzt sie, es tun nicht nur ihre Krampfadern weh. Geht oft stundenlang hin und her, wartet, dass wer hält für einen Quicky auf dem Rücksitz - sie braucht halt das Geld, wenn auch nicht mehr für Freddie, der auch lieb sein konnte. "Dass der fort ist, obwohl er so arg auf sie stand!" Er, der Big Spender - und Heini, der Doofe - und Lisa, der "Spatz" - damals lief es so gut. In Champagner gebadet und mit Nerz abgetrocknet. Heute Nacht hält nur die Polizei, überhört, daß sie lügt. "Nein, kein Mitleid von denen - nicht von solchen Kindern", deren Mutter sie sein könnte - nein wirklich, im Ernst. Dann schon lieber den Neid, den sie früher gespürt. Über dem stand sie drüber, der hat nie gestört...
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Nastassja
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 23:28 |
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Registriert: Montag 15. September 2008, 17:25 Beiträge: 1555 Wohnort: Köln & hoffentl.bald Barcelona
Beruf: Placeboprogrammierer
Sprachen: so einige ...
Sexuelle Ausrichtung: Egal
Geschlecht: Frau
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@Graf ... sehr cool und treffend! Deswegen sage ich ja auch weiter voran, es werden nur diejenigen was davon haben, die das Ganz mit klarem Kopf machen und sich keinen Illusionen hin geben. Ich kann zwar nur von mir sprechen, aber ich muß gestehen, dass ich in der kurzen Zeit meiner Escort-Karriere den Job wirklich gern machte. Grundsätzlich war es allerdings dazu auf eine recht eigenartige Weise gekommen. Ich formuliere es mal so ... Nach meinem Outing war mir irgendwie danach, meine Sexualität ausleben zu können und so meldete ich mich auf verschiedenen Kontakt- bzw. Erotikportalen an. Sicher haben derartige Dates anfangs einen gewissen Reiz, doch wenn man einiger Maßen klar im Kopf ist, wird man schnell feststellen, dass es im Grunde immer nur eines geht und fast nur ein recht einseitiges Ausnutzen stattfindet. Dazu paarte sich eben noch die Tatsache, dass der Sex nicht immer mit der erhofften Erfüllung für mich ablief, wie ich anfangs erhofft hatte. Tja und so kam ich auf die Idee, dass ich mit meinem sexuellen Erlebnisdrang auch Geld verdienen kann (mein Motto, wenn der Sex schelcht war, habe ich dann ja wenigstens noch das Geld und das ist ja auch ganz nett). In Anbetracht der Tatsache, dass ich zu diesem Zeitpunkt studierte, war ein derartiger "Nebenverdienst" ausserdem nicht unwillkommen... Gesagt getan - ich kontaktierte zwei Escort-Agenturen und lies mich über diese vermitteln. Aus heutiger Sicht bereue ich diese Tätigkeit zu keinem Zeitpunkt und eigenartigere Weise waren die so zustande gekommenen Dates für mich um einiges befriedigender als das, was ich vorher über Kontaktbörsen kennen lernte. Das was für mich aber ab dem Zeitpunkt wo ich den Job machte von vornherein klar war, war die Tatsache, dass es fortan keine privat Dates aus eingangs genannten Börsen gab. Hiermit möchte ich zu der Aussage von dir und dem Luden der Dame schliessen - ich kann nur jeder Dame, die in diesem Gewerbe arbeitet wärmstens an Herz legen, sich im Falle einer privaten Bekanntschaft denn Herrn der Begierde wirklich sehr genau anzusehen, denn all zu oft, wird da einige fälschlicher Weise zu Schnell mir Liebe und Gefühlen gleichgestellt, obwohl der Gute eine etwas andere Sichtweise über die Zwischenmenschlichkeit zur Dame hat.
_________________ www.transgirls.de ... oft kopiert, doch nie erreicht!
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Graf Porno
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Donnerstag 9. Februar 2012, 20:04 |
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Registriert: Sonntag 15. Januar 2012, 02:52 Beiträge: 31 Wohnort: irgendwo im Hunsrück
Sprachen: Deutsch, Englisch
Sexuelle Ausrichtung: Hetero+TS
Geschlecht: Mann
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Danke, Nastassja. Schade übrigens, dass ich Deine kurze Escort-Karriere verpasst habe.
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steinerkreuz
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Betreff des Beitrags: Re: Einmal Hure - immer Hure! Was haltet ihr davon? Verfasst: Sonntag 19. Februar 2012, 19:53 |
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Sex als Dienstleistung zu verkaufen wird mit zunehmendem Alter immer schwieriger bzw. risikoreicher. Sich nur darauf zu verlassen ist eher ein Glückspiel. Wenn man einen Partner/in hat, der/die einen im Notfall/Absturz auffangen kann, gehts noch, ansonsten würde ich, wen man aus dem gröbsten raus ist (Geld für OPs u. ä.) raten, einem 'normalen' Job nachzugehen. Zumindest hauptberuflich. Auch wenn man die Gesellschaft verachtet, ist es angenehm, anerkannt zu sein. Damit meine ich kein Verstecken der eigenen Sexualität. Da hat die Gesellschaft gefälligst damit zu leben, wehe wenn nicht!
Gruß RS
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