Hi Leute!
Ich bin nun schon länger stiller Leser dieser elustren Runde und nun wird es mal Zeit einen Bericht meiner Erfahrung(en) zu posten. Vielleicht als kleines Dankeschön für eure Texte!
Kurz zu mir: Mitte 30 und nicht unbescholtenes Blatt wenn's um Frauen geht. Keine Erfahrung mit Männern, aber irgendwie immer schon Interesse an Ladyboys / Shemales.
2010 hatte ich meine ersten unsexuellen Erfahrungen mit einem Ladyboy in Thailand. Abends in einer Bar kennengelernt und gequatscht. War witzig und es hätte vielleicht was laufen können, wenn ich a) nicht so schüchtern und b) es nicht der letzte Abend gewesen wäre. Nun haben wir immer noch unregelmäßig Kontakt und schreiben Emails.
2011 wieder ab nach Thailand und da war's dann eher das "volle Programm" - aber der Reihe nach!
Bangkok
Auf der Kao San Road und den üblichen Stellen (Soi Cowboy und Patpong) trifft man so ab 24 Uhr bis morgens (Kao San) Ladyboys aller Art. Von ziemlich männlich bis absolut ansehlich. Es ist echt der Hammer was dort für graziele Wesen über die dunkle Straße huschen und Männer suchen, die mit ihnen die Nacht verbringen. Allerdings gibt's auch die weniger netten, die plump anmachen, grabbeln und auch irgendwie aggressiv rüberkommen (bin wenig gewohnt, da vom Land.)
Wie auch immer, ich habe die Finger davon gelassen und für mich war das Thema abgehakt. Ich weigere mich Dank kirchlicher Erziehung und schon attraktivem Aussehen immer noch für Sex Geld zu zahlen.
Koh Tao
Taucherinsel. Nur junge Leute... Nur? Ja, wenn da nicht ein 1A Ladyboy-Cabarett wäre.

Abends trifft man sie an der gepflasterten Straße und sie sind aufgehübscht am Flyer verteilen. Die Show ist echt gut, Eintritt frei. Es sind so 10 bis 12 Mädels, von denen einige echt top aussehen! Die hübscheren Frauen!
Nachts, nach Ende der Show, sind sie dann an der gleiche Stelle anzutreffen, an denen vorher geworben wurde. Da ist dann eine Bar im Thaistyle...Bier und Buckets. Hier wird dann der Kontakt zu Touris hergestellt und *schwupps* ist man verschwunden.
Das war mit Abstand der lustigste Platz des Urlaubs. Es wurden Scherze gemacht und man kam ins Gespräch. Die haben mir sogar mal die Digicam weggenommen, um sich damit gegenseitig zu fotigrafieren. Tolle Bilder!

Ich habe dann auch einen Ladyboy kennengelernt, der/die nicht im Cabarett sondern in einem Restaurant gearbeitet hat. Nett, süß und intelligent. Haben viel über die Situation in Thailand geredet und ich habe sehr viel über diese fremde Kulur gelernt.
Genug, jetzt zur Sache: Am dritten Abend mit Vollrausch sind wir zusammen durchgezündet.
anal passiv,
anal aktiv und ordentlich geblasen wurden. Fotos vom Bumsen gemacht. Hinterher zusammen rumgelegen, gequatscht, geknutscht... Ein langer Traum wurde war.
Mein Fazit: Ich habe einen völlig anderen Blickwinkel auf Ladyboys /
Transsexuelle bekommen. Früher eher pures Objekt der Begierde, heute Mensch wie du und ich. Einfach haben die's in Thailand jedenfalls auch nicht!
Auch in Thailand gibt es Ladyboys, bei denen Geld keine Rolle spielt. Ich habe nicht gelöhnt und hatte tierisch Stress, als ich danach gefragt habe!
Nun das Unschöne: Kaum zurück hat sich der Gedanke HIV in meinem gebildeten Hirn eingenistet (siehe oben, katholisch

). Dr. Google befragt, alle Sympthome nach drei Wochen bei mir gefunden, was ja während der Winterzeit nicht überraschend ist. Lange den Kopf zermatert, bis zum Test.
Nun ja, das war ein Einblick in meine Geschichte mit dem dritten Geschlecht!
Falls ihr Fragen habt, dann los!